Das F57 ist der offene MINI der dritten Generation, gebaut ab 2016, und der einzige seiner Art im Programm. Das Stoffverdeck kann etwas, das kaum ein anderes Cabrio beherrscht: Die vordere Hälfte lässt sich allein öffnen und wirkt dann wie ein großes Schiebedach. Diese Zwischenstellung funktioniert bis 120 km/h, während das vollständige Öffnen bei 30 endet.
Dahinter steckt eine zweistufige Mechanik mit eigenen Führungsschienen und eigener Ansteuerung, die es an keinem anderen MINI gibt. Der Kofferraum schrumpft dafür auf 160 Liter, und die Karosserie trägt verstärkte Schweller sowie einen Überrollbügel hinter den Rücksitzen.
Vorn ist das F57 ein F56: Frontpartie, Motorhaube, Kotflügel und Vordertüren sind identische Teile. Hinter der B-Säule wird es eigenständig, mit eigenen Seitenwänden, eigenem Kofferraumdeckel und eigenen Rückleuchten. Für die gilt die Facelift-Grenze von 2018 zwischen konventioneller Zeichnung und Union-Jack-Grafik ebenso wie bei den geschlossenen Modellen.
Ein Cabrio wird im Sommer und meist in der Stadt bewegt; entsprechend sind es Scheinwerfer, Rückleuchten, Spiegel und Schürzen, die uns davon erreichen.