Der U10 löste 2023 den X2 F39 ab und änderte den Charakter des Modells grundlegend. Aus dem flachen, kompakten Crossover wurde ein deutlich größeres Fließheck-SUV: rund zwanzig Zentimeter länger als der Vorgänger, mit stark abfallendem Dach und einer Heckklappe, die eher an ein Coupé als an einen X1 erinnert.
Plattform und Vorderwagen teilt er sich mit dem X1 U11, und wie dort baut BMW auf derselben Karosserie auch die Elektroversion: Der iX2 ist kein eigenes Modell. Türen, Kotflügel und Innenraum sind gemeinsam, während Frontschürze, Kühlung, Unterboden und Ladeklappe dem Antrieb folgen.
Ein Erkennungsmerkmal des Vorgängers fehlt: Die BMW-Embleme auf den C-Säulen, die den F39 unverwechselbar machten, hat BMW nicht übernommen. Wer die beiden Generationen auseinanderhalten muss, hat daran den schnellsten Anhaltspunkt.
Bei einer Baureihe dieses Alters stammt fast alles aus Unfallfahrzeugen, und was ausgebaut wird, ist Elektrik und Innenraum. Steuergeräte sind dabei die heikelste Gruppe, weil jedes Modul die Fahrgestellnummer seines alten Fahrzeugs trägt und umgeschrieben werden muss; sie machen zusammen mit Lenksäulen, Lautsprechern und Fensterhebern unseren Bestand aus.