Die dritte X1-Generation kam 2022 und wuchs auf gut 4,50 Meter, womit sie einen X3 der ersten Generation überragt. Sie steht auf der weiterentwickelten UKL-Architektur, fährt vorn oder mit xDrive und schaltet über ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe.
Das Angebot reicht vom Dreizylinder im sDrive18i über Vierzylinder mit Mildhybrid bis zum Plug-in-Hybrid xDrive25e. Vor allem aber baut BMW auf derselben Karosserie den vollelektrischen iX1: Verbrenner, Hybrid und Elektroauto sind hier ein Fahrzeug mit drei Antrieben, nicht drei Modelle.
Für Karosserieteile ist das gleichzeitig Chance und Stolperstelle. Türen, Dach, Klappen und der größte Teil des Innenraums sind zwischen allen Varianten gemeinsam. Unterschiedlich ist, was der Antrieb bestimmt: Frontschürze, Unterboden, Kühlung und die Ladeklappe. Ein vorderer Kotflügel aus einem iX1 hat sie, einer aus einem Benziner nicht.
Innen dominiert das gebogene Doppeldisplay; einen iDrive-Dreh-Drücksteller gibt es nicht mehr, und aus dem F48 passt im Cockpit nichts. Steuergeräte, Türen, Fensterheber und Lenksäulen sind das, was wir von dieser Baureihe am häufigsten ausbauen.