Der iX ist seit 2021 BMWs elektrisches Flaggschiff und technisch ein Nachfahre der i3-Idee: Auch hier trägt eine Struktur aus Kohlefaser mit, diesmal in Dach, Säulen und Seitenrahmen, kombiniert mit Aluminium und Stahl. Angeboten wird er als xDrive40, xDrive50 und als M60 mit deutlich mehr Leistung.
Die große Fläche vorn ist keine Niere im herkömmlichen Sinn. Ein Elektroauto braucht dort keine Kühlluft, und BMW nutzt das Bauteil als Sensorträger: Radar, Kamera und Ultraschall sitzen dahinter, die Oberfläche ist beheizbar und mit selbstheilendem Lack versehen, der kleine Kratzer bei Wärme wieder schließt.
Genau das macht sie zu einem der teuersten Ersatzteile am Auto, und nach dem Tausch ist eine Kalibrierung der Assistenzsysteme zwingend. Ohne sie arbeiten Abstandsregelung und Spurführung falsch, was meist erst auf der Straße auffällt.
Die Türgriffe liegen bündig in der Tür und fahren elektrisch aus; sie sind eine Baugruppe mit Motor und Sensorik, kein mechanischer Griff. Beim Blech ist zu beachten, dass beschädigte Kohlefaserstrukturen sich nicht richten lassen — Kotflügel, Schürzen und Spiegel bauen wir deshalb nur aus Fahrzeugen aus, deren Struktur unversehrt ist.