Beim i3 ist das Türinnenverkleidungsteil eines der interessanteren Bauteile im Auto. BMW baute es nicht aus dem üblichen schwarzen Kunststoff, sondern aus Naturfaser — sichtbar gepresste Hanf- und Kenaffasern, an der Oberfläche als Struktur erkennbar. Dazu Wolle im Sitzbezug und Leder, das mit Olivenblattextrakt gegerbt wurde. Das war 2013 kein Marketing, sondern Teil des Konstruktionsziels.
Für gebrauchte Teile hat das eine praktische Folge: Naturfaserverkleidungen lassen sich nicht wie Kunststoff nachfärben oder ausbeulen. Eine beschädigte Verkleidung wird getauscht, nicht aufbereitet — weshalb diese Teile gesucht sind und weshalb der Zustand auf den Bildern zählt.
Der Rest des Autos ist ebenso ungewöhnlich: eine Fahrgastzelle aus kohlefaserverstärktem Kunststoff auf einem Aluminiumchassis, angeschraubte Kunststoffaußenhaut, und hintere Türen, die gegenläufig angeschlagen sind und sich nur öffnen lassen, wenn die vordere offen steht. Eine B-Säule im üblichen Sinn gibt es nicht.