Der F11 war sieben Jahre lang der Dienstwagen-Kombi schlechthin, und das prägt bis heute, was von ihm übrig bleibt. Die Autos liefen hohe Laufleistungen, wurden gut gewartet und irgendwann wegen der Reparaturkosten abgegeben — nicht weil die Karosserie am Ende war. Blech und Anbauteile sind deshalb oft in besserem Zustand als das Baujahr vermuten lässt.
Bei Steuergeräten lohnt ein Blick auf die Ausstattungsliste. Der F11 wurde über die gesamte Bauzeit mit sehr unterschiedlichen Paketen verkauft, und Module für Komfortzugang, Anhängerkupplung oder das große Navigationssystem sitzen nur in den entsprechend ausgerüsteten Fahrzeugen. Ein Gerät, das im Spenderfahrzeug arbeitete, braucht im Zielfahrzeug die passende Codierung — und manchmal ein Fahrzeug, das die Funktion überhaupt kennt. Steuergeräte, Außenspiegel und vordere Kotflügel sind das, was wir von diesem Modell führen.
Die Limousine F10 ist bis zur B-Säule dasselbe Auto. Vordere Kotflügel, Motorhaube, Vordertüren und Außenspiegel sind gemeinsame Teile. Erst am Fahrwerk trennen sich die beiden: Der Touring hat serienmäßig Luftfederung an der Hinterachse, die Limousine nicht, und deshalb ersetzen sie einander dort nicht.
2013 kam das LCI mit überarbeiteten Leuchten und Schürzen; die Karosserie blieb unverändert.