Der F31 ist der Kombi der sechsten 3er-Generation und kam ein knappes Jahr nach der Limousine. Er fasst 495 Liter, bei umgelegter Rückbank rund 1 500, und hält an der 3er-Touring-Eigenheit fest, die BMW seit dem E46 durchzieht: Die Heckscheibe lässt sich separat öffnen, ohne die ganze Klappe aufzuschwenken.
Diese Scheibe bringt eigene Scharniere, eigene Dämpfer und eine eigene Schließmechanik mit. Die Rückleuchten sind zudem geteilt — eine Hälfte sitzt in der Seitenwand, die andere in der Klappe —, was vor dem Kauf zu klären ist. Dazu kommt die LCI-Grenze von 2015, an der Scheinwerfer und Leuchten geändert wurden.
Vorn ist der F31 mit dem F30 identisch, einschließlich der Vordertüren; erst ab der B-Säule wird er eigenständig. Angeboten wurde er vom 316d bis zum 340i mit Reihensechszylinder, dazu als 330e Plug-in-Hybrid.
Als Dienstwagen mit hoher Laufleistung gefahren, bleibt am Ende vor allem das brauchbar, was innen geschützt saß: Türverkleidungen sind das häufigste F31-Teil bei uns. Stoff, Sensatec und Leder liefen parallel, und die Farbe der Einlage folgt der Innenausstattung des Spenderfahrzeugs.