Die siebte 3er-Generation, seit 2018, ist der erste 3er auf der CLAR-Architektur, die BMW von 5er und 7er herunterskaliert hat. Sie ist länger, breiter und deutlich steifer als der F30, und BMW hat gegenüber dem Vorgänger rund fünfzig Kilogramm herausgeholt, obwohl das Auto in jeder Abmessung gewachsen ist. Aluminium in Türen, Motorhaube und Fahrwerk macht den Unterschied.
Angeboten wurde die Baureihe vom 318i mit Zweiliter-Vierzylinder bis zum M340i mit Reihensechszylinder und Allrad, dazu der 330e als Plug-in-Hybrid. Der Radstand wuchs um vier Zentimeter, die Spur vorn um vier und hinten um drei; deshalb sind die vorderen Kotflügel breiter gezogen als beim F30 und mit diesem nicht austauschbar.
Die entscheidende Zäsur ist das LCI von 2022. Es änderte nicht nur Scheinwerfer, Rückleuchten und Schürzen, sondern mit dem Curved Display die gesamte Architektur des Armaturenbretts. Ein Cockpitteil aus einem Vorfacelift arbeitet in einem Nachfacelift nicht, auch wenn es sich einsetzen lässt. Vorn ist der Touring G21 mit der Limousine baugleich; der M3 G80 sitzt auf demselben Rohbau, hat aber breitere Kotflügel, eigene Stoßstangen und eine eigene Motorhaube.
An einer G20-Tür hängt mehr, als das Blech vermuten lässt: Fensterhebermotor, Lautsprecher, Spiegelansteuerung, Komfortzugang und Dämmung unterscheiden sich nach Ausstattung. Türen sind auch das, was wir von dieser Baureihe am häufigsten ausbauen, und wir vergleichen die Ausstattungsliste des Spenderfahrzeugs, bevor ein Teil ins Regal geht.