Sechste 3er-Generation, 2012 bis 2019. Der F30 war der erste 3er auf der Plattform, die BMW danach für 4er und X3 weiterverwendet hat, und er wuchs im Radstand deutlich — der Zugewinn landete fast vollständig im Fond. Es ist die Generation, in der der Vierzylinder-Turbo zur Normalität wurde und der Sechszylinder zur Ausnahme.
Vor- und Nachfacelift ist die Linie, an der sich alles entscheidet. Das LCI kam 2015 und änderte Scheinwerfer, Rückleuchten und die Blenden der vorderen Stoßstange. Diese Teile sind nicht gegeneinander tauschbar, auch wenn die Befestigungspunkte auf den ersten Blick passen. Türverkleidungen sind bei uns das häufigste F30-Teil, dazu Matten und Kleinteile aus dem Innenraum.
Alles andere blieb bemerkenswert stabil: Türen, Kotflügel, Motorhaube und der größte Teil der Innenausstattung liefen sieben Jahre unverändert durch. Für gebrauchte Karosserieteile ist der F30 damit einer der unkompliziertesten 3er überhaupt.
Zur Verwandtschaft: Der Touring F31 ist vorn identisch — Motorhaube, vordere Kotflügel, Vordertüren, komplette Front sind dieselben Teile, ab der B-Säule trennen sich die Karosserien. Der Gran Turismo F34 ist trotz des Namens ein eigenes Auto und teilt nur wenig Blech. Und der M3 F80 hat eigene Kotflügel, Stoßstangen, Motorhaube und Spiegel: als Blechspender für einen F30 taugt er kaum.